#BelieveInConfidence | 6 Haarmythen - Was steckt dahinter?

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Haarmythen Titelbild

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Hallo ihr Lieben,

bis her habe ich euch rund um das Thema Haare immer wieder Pflegeprodukte vorgestellt, die Thematik ist aber vielfältiger und deshalb möchte ich heute ein paar Mythen rund um das Thema Haare nachgehen. Bestimmt habt auch ihr schon so manche Mythen gehört und euch auch schon gefragt was wirklich dahintersteckt. Ich habe nun 6 Haarmythen sehr bekannte Thesen zusammengetragen und möchte euch nun darüber aufklären was wirklich dahinter verbirgt.

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Regelmäßiges Haare schneiden lässt das Haar schneller wachsen

Der wohl hartnäckigste Mythos in Sachen Haar dreht sich um das Thema Haare schneiden und dass dieses das Wachstum des Haars anregen soll. Ich muss euch hiermit aber enttäuschen, denn diese These ist wirklich nur ein Mythos und somit absoluter Bullshit.
Dennoch muss ich an dieser Stelle sagen, dass regelmäßiges Schneiden der Haare sinnvoll ist. Unser Haar ist Tag um Tag den verschiedensten Umwelteinflüssen und Strapazen ausgesetzt, diese Faktoren lassen das Haar vor allem in den Längen nach und nach immer dünner und auch spröder werden bis es sogar zum Spliss kommt. Schneidet man den Spliss und auch die ausgedünnten Spitzen alle 6 - 8 Wochen ab, so sieht das Haar voller aus und wirkt auch länger.

Schwarzkopf Professional Osis+ Session Label Miracle 15

Spliss kann man mit richtiger Pflege reparieren

Kommen wir nun auch schon zum 2. Mythos, den ich aufklären möchte. Zuvor habe ich schon kurz die Thematik mit Spiss angesprochen, aber kann man diesen mit der richtigen Pflege reparieren?  Die Antwort ist klar und deutlich "Nein!". Viele Pflegeprodukte versprechen zwar, dass die Spliss wegzaubern und reparieren können, aber da muss euch leider auf den Boden der Realität zurückholen und sagen, dass diese Versprechen nicht gehalten werden. Ist Spliss erst einmal entstanden, so kann man diesem lediglich mit der Schere entgegenwirken, denn gebrochenen oder gespaltenes Haar kann einfach nicht repariert werden, es ist schlichtweg kaputt. Pflegeprodukte können gespaltenes Haar höchstens zusammenkleben, dies ist aber keine Lösung, denn der Spliss wird immer weiter nach oben an den Ansatz wandern und dann muss das Haar erst recht geschnitten werden. Plant also regelmäßige Besuche beim Friseur ein, auch wenn ihr nur einen Spliss-Cut machen lasst, aber euer Haar wird es euch danken und auch ihr werdet zufriedener sein.

Schwarzkopf Professional Mad about Waves Sea Blend Texturing Spray

Haargummis schädigen das Haar

Kommen wir nun  zu einem Thema, dass bestimme jede Frau mit langen Haaren kennt. Es geht um das berühmt, berüchtigte Haargummi und ob diese das Haar schädigen. Auch wenn ihr vielleicht gerne hören würde, dass diese These an den Haaren herbei gezogen ist muss ich euch sagen, dass diese Behauptung der Wahrheit entspricht. Haargummis quetschen nämlich das Haar und genau an der Stelle an der das Haargummi festsitzt am meisten und das Haar neigt an dieser Stelle besonders leicht zu brechen. Haargummis mit einer Metallspange solltet ihr als künftig generell verbannen, denn diese rauen noch zusätzlich die Schuppenschicht der Haare auf uns lassen es an dieser Stelle sehr schnell dünn werden. Seid ihr also bekennende Dutt-Trägerinnen wie ich oder habt ihr euer Haar einfach gerne zu einem Pferdeschwanz gebunden, so solltet ihr darauf achten Haargummis aus Kunststoff zu verwenden. Die die aussehen wie Telefonkabel gibt es mittlerweile von den unterschiedlichsten Firmen und in unterschiedlichen Preisklassen, also haltet nach dieser Art Haargummis Ausschau, denn euer Haar wird es euch danken.

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Stress fördern Haarausfall

Kommen wir nun zu einem Thema das auch mich immer wieder belastet und ich mir auch schon einige Male Gedanken darüber machen musste, nämlich Haarausfall. Sehr häufig hört man, dass Stress Haarausfall fördert, aber ist da wirklich etwas dran?
Jeder Mensch verliert tagtäglich zwischen 50 und 80 Haare, das ist absolut normal. Bei langem Haar darf man sich nicht erschrecken, denn diese Anzahl an Haare bilden ein ordentliches Knäuel, was aber dennoch völlig unbedenklich und normal als. Wir bereits zuvor erwähnt ist unser Haar permanent den äußeren Einflüssen ausgesetzt und muss dadurch so einiges mitmachen, aber auch die inneren Einflüsse wie zum Beispiel Stress, ungesunde Ernährung aber auch Diäten und Nährstoffmangel wirken sich aufs Haar aus und können Haarausfall verursachen und fördern. Ich selbst kann davon ein Lied singen, denn ich merke es ganz deutlich, wenn ich Stress habe, dass ich deutlich mehr Haare verliere als in Zeiten in denen es ruhiger abläuft. Ebenso habe eine Veränderung bemerkt, als ich meine Ernährung umgestellt habe, mittlerweile hat sich wieder alles normalisiert. Der Mythos, dass Stress und auch einige andere innere Faktoren den Haarausfall begünstigen ist also wahr.

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100 Bürstenstiche am Tag für glänzendes Haar

Kommen wir nun zu einem Mythos der auch sehr weitverbreitet ist, dem ich selbst aber so gar nichts abgewinnen kann, denn es geht um die berühmten 100 Bürstenstriche am Tag. Diese Anzahl an Bürstenstriche soll das Haar glänzend machen. Dieser These ist nicht falsch, zieht dennoch das eine oder andere "aber" mit sich.
Durch das Bürsten wird das natürlich Fett des Haars gleichmäßig verteilt, dieses bringt natürlich das Haar zum Glänzen. Ebenso dient das natürliche Fett der Kopfhaut als Schutz für jedes einzelne Haar, immerhin sind sie unter einem Millimeter dick und müssen so einiges aushalten. Auch wird die Haaroberfläche geglättet und entwirrt, dadurch wird das Licht anders gebrochen und erscheint glänzender.
Nun kommt das erste "aber", denn es sind keine 100 Bürstenstriche täglich nötig um dem Haar durch das natürliche Öl Platz zu verleihen. Es reicht vollkommen aus, wenn man sich am Morgen bürstet um Knötchen zu lösen. Zu häufiges Bürsten kann außerdem dazu führen, dass durch die entstehende Reibung Abnutzungen am Haar entstehen und es dadurch spröde wird. Die Folge ist Haarbruch.
Da sind wir auch schon bei einem weiteren "aber" angelangt. Es ist nämlich besonders wichtig wie und in welchem Zustand das Haar gebürstet wird. Nasses Haar ist aufgequollen unangreifbarer, deshalb sollte man nasses Haar vorsichtig mit nur einem breitzinkigen Kamm entwirren. Für schönen Glanz durch Bürstenstriche muss das Haar im trockenen Zustand gebürstet werden. Man sollte Knötchen ebenso vorsichtig lösen, denn jede stärkere Einwirkung strapaziert das Haar unnötig oder raut es sogar auf. Deshalb sollte man immer vorsichtig mit Kamm und Bürste an das Haar gehen.

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Schuppen sind ein Zeichen trockener Kopfhaut

Ich kann sehr gut verstehen, dass sich dieser Mythos in den Köpfen festsetzt, denn hat man irgendwo am Körper eine schuppende Hautstelle, so ist dies ein Zeichen von trockener Haut, in Sachen Haar ist es aber nicht ganz so, denn Schuppen sind nicht gleich Schuppen.
Es gibt nämlich trockene und fettige Schuppen. Schuppen die krankheitsbedingt sind, Schuppen die sich zeigen, wenn sich man einen Lebenswandel durchmacht oder aber einfach nur leichte Schuppen die entstehen wenn sich abgestorbene Hautzellen im Laufe ihres Zyklus lösen.
Man sollte also nicht sofort, panisch in die nächste Drogerie laufen um sich irgendein Schuppenshampoo zu holen und damit an Haar zu gehen. Zuvor sollte man immer erst den Auslöser der Schuppen auf den Grund gehen. Dafür rate ich euch, euch einfach einen kurzen Beratungstermin bei eurem Friseur auszumachen. Der Friseur eures Vertrauens soll sich eure Kopfhaut und das angesprochene Problem ansehen und euch entsprechend beraten wie ihr gegen eure Art Schuppen vorgehen sollt. Ich selbst hatte auch schon mit leichten Schuppen zu kämpfen, diese sind im Zusammenhang mit meiner zuvor schon angesprochen Ernährungsumstellung entstanden. Auch ich habe mich beraten lassen und habe sie so wieder in den Griff bekommen und das ohne jegliche Panik.

Haarmythen Erkenntnis

Wie ihr sehr sind Mythen manches Mal wirklich nur einfaches Gerede, weil die Thematik vor langem falsch interpretiert und über die Jahre hinweg auch falsch überliefert wurde. Andere Thesen allerdings bringen auch ein bisschen Wahrheit mit sich und andere haben sich auch als absolut richtig herausgestellt. Ich hoffe euch hiermit etwas Licht ins Dunkle der Haarmythen gebracht und weitergeholfen zu haben. Natürlich könnt ihr mir auch gerne schreiben welche Haarmythen euch so bekannt sind und ich werde euch gerne weiterhelfen wie viel Wahrheit oder Unwahrheit sich hinter den verschiedenen Thesen verbirgt.

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2 Kommentare

  1. Ich verliere auch wenn ich Stress habe mehr Haare als sonst... Ich hatte eine Zeitlang mit Schuppen zu kämpfen, vor allem im Winter, bis ich draufgekommen bin, das ich diese immer bekomme, wenn ich mir nach dem Haare waschen, diese noch im nassen Zustand zu einem Dutt hochgebunden habe.....seit ich das nicht mehr mache, habe ich auch keine Schuppen mehr......

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    1. Oft lösen sich die Probleme von alleine. Hättest du gleich mit irgendwelchen aggressiven Mitteln dagegen angekäpft, so hättest du wahrscheinlich mehr kaputt als gut gemacht.

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