Urban Decay - Naked Honey

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Urban-Decay-Naked-Honey-Titelbild

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Hallo ihr Lieben,

ich habe euch versprochen, dass ich euch nach und nach einige Geschenktipps zeigen werden und heute kommen wir zu einem der für Make-Up-Junkies bestimmt eine sehr gut Wahl ist. Ich möchte euch heute nämlich den Neuzugang der Naked-Paletten vorstellen, nämlich die Naked Honey Palette von Urban Decay. Urban Decay hat mir den Naked-Paletten das Beauty-Universum revolutioniert und gefühlt jeder hat zumindest eine dieser Paletten zu Hause. Mittlerweile gibt es schon einige verschieden, vor allem die letzten vier haben sich einem bestimmten Thema angnommen. Der Neuzugang hat wie der Name schon verrät das Thema "Honey" und wie dieses von Urban Decay in Form einer Palette umgesetzt wurde sehen wir uns jetzt gemeinsam an.

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Urban-Decay-Naked-Honey-Pinsel-nah

Als erstes sehen wir uns wie immer die Verpackung an und arbeiten uns ans Innere voran.
Ich traue mich zu behaupten, dass die Naked Honey Palette die für mich optisch hübscheste aller Naked-Paletten ist. Ich mag das Design das an flüssigen Honig oder auch an flüssiges Gold erinnert. Die Farbe ist meiner Meinung nach sehr besonders und durch den irgendwie metallischen Effekt ist die Palette ein absoluter Hingucker auf jedem Schminktisch. Sehr gut gefällt mir auch, dass Urban Decay hier wieder auf das Design einer Palette aus Kunststoff, wie man es auch von der Naked Smoky, Naked Heat und Naked Cherry Palette kennt, zurückgegriffen hat. Diese Art von Palette ist sehr robust und ich finde auch, dass sie sehr gut verarbeitet ist und absolut nicht billig anfühlt. Ebenso haben sich Vorgänger dieser neuen Lidschatten-Palette auch schon auf Reisen als sehr praktisch und unkompliziert erwiesen.
Die Palette schließt an sich sehr gut und schützt die 12 enthaltenen Lidschatten sehr gut. Im Deckel der Palette findet man außerdem einen Spiegel von guter Qualität. Mir persönlich ist der Spiegel etwas zu schmal um damit arbeiten zu können, aber bekanntlich frisst der Teufel in der Not auch Fliegen und somit würde ich mich auch mit diesem Format von Spiegel irgendwie zurechtkommen, wenn es denn keine andere Möglichkeit gibt. Neben dem Spiegel und den eigentlichen Lidschatten findet man auch der Palette angepassten, doppelseitigen Pinsel. Ich mag die Urban Decay Pinsel aus den Paletten eigentlich sehr gerne, vor allem zum Ziehen einer Cut-Crease oder aber uch zum Ausblenden eignen sie sich meiner Meinung nach sehr gut und das ist auch der Grund weshalb ich immer darauf achte, dass die Pinsel auch wieder ihren Platz in der Palette finden.
Insgesamt mag ich das Palettendesign sehr gerne und bin wirklich froh, dass man auf ein bereits bekanntes Design zurückgegriffen hat. Es macht optisch einfach ein besseres Bild und sie lassen sich besser sortieren, was meinem inneren Monk sehr erfreut.

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Heute drehen wir den Aufbau des Beitrags etwas um und machen sich nun direkt an meine liebsten Shades aus der Palette, danach verliere ich noch ein paar Worte zur Qualität und ganz zum Schluss beschreibe ich euch die Farben mit ihren Eigenschaften im einzelnen.
Also beginnen wir nun mit der Farbe Queen, die meiner Meinung nach ein sehr spezieller Farbton ist bzw. macht es die Grundfarbe und der enthaltene goldene Schimmer diese Nuance zu einer ganz besonderen. Ich finde, dass dem Ton Queen ein doch eher kühles, dunkler Braunton zu Grund liegt, durch den goldenen Schimmer aber wirkt der Ton sehr glamourös. Zudem kommt, dass er wahnsinnig gut pigmentiert und sehr buttrig ist. Queen lässt sich auch sehr gut verblenden und ist einfach ein Träumchen von Lidschatten.
Ein weiterer schimmernder, je nach Auftragsart sogar metallischer Ton, der mit sehr gut gefällt ist Hbic. Bronzetöne mag ich generell sehr gerne, aber auch dieser hier bringt durch seinen goldigen Einschlag etwas besonderes mit sich und harmoniert auch in Kombination mit Queen genial.
Wa die matten Shades angeht ist mein Favorit Sting. Auch vernehme ich einen leicht kühlen Touch. Obwohl wir es hier mit einer matten Nuancen zu tun haben kann ich mich absolut nicht beschweren was die Verarbeitung betrifft, denn der Ton lässt sich einfach aufbauen und auch ausblenden.
Ich würde gerne behaupten, dass eine der drei Senfgelben Shades zu meinen Favoriten zählt, aber ich finde, dass man am Auge absolut keinen Unterschied erkennt und das finde ich persönlich sehr schade. Swarm, Keeper und Hive sind qualitativ richtig gut und lassen sich auch schön verarbeiten, aber die Nuancen sind sich einfach zu ähnlich um sie in einem Look unterschieden zu können. Ich muss dennoch sagen, dass ich sie sehr gerne zum Ausblenden von dunkleren Shades verwende, denn was die Blendbarkeit angeht sich sie klasse.
Die weiteren Shades aus der Palette finde ich nicht schlecht, sie sind mir einfach nur nicht besonders ins Auge gestochen. Die schimmernden Gold-Nuancen, Golden und Honey, sind sehr schön buttrig und sehr gut deckend, das muss man ihnen lassen, denn ich kenne auch bereits andere Lidschatten in ähnlichen Nuancen die wahnsinnig fleckig wurden. Das Problem, dass eine Nuance beim Auftrag fleckig wurde hatte ich eigentlich gar nicht. Mir ist lediglich aufgefallen, dass vor allem die beiden hellen Shades Flyby und Sweet etwas krümelig waren und Fall-Out hatten. Bei hellen Nuancen finde ich das aber nicht so schlimm, denn die Puder-Partikel lassen sich mit einer leichten Hand und einem fluffigen Pinsel sehr einfach wegfegen.
Alles in allem bin ich sehr angetan von der Qualität der Palette und finde, dass sie mit Vorgängern wie der Naked Cherry, Naked Heat und auch Naked Realoded absolut mithalten kann. Ich würde sogar behaupten, dass die Naked Honey Palette für mich die perfekte Ergänzung zur Naked Reloaded Palette ist. Ich kombiniere diese beiden Paletten total gerne miteinander, denn bei beiden habe ich kritisiert, dass sie in sich zu wenig Tiefe haben, in Kombination aber hebt sich das wieder auf.

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Urban-Decay-Naked-Honey-Swatches

Flyby: mattes Elfenbein, buttrig, etwas krümelig, gut pigmentiert
Sweet: mattes, nudiges Beige, etwas kürmelig, sehr gut pigmentiert
Swarm: mattes Senfgelb, buttrig, sehr gut pigmentiert
Amber: intensiv schimmerndes, goldiges Kupfer, buttrig, sehr gut pigmentiert
Keeper: mattes, etwas dunkleres Senfgelb, buttrig, gut pigmentiert
Golden: intensiv schimmerndes Gold, buttrig, gut pigmentiert
Honey: metallisches Gelbgold, buttrig, sehr gut pigmentiert
Queen: Dunkelbraun mit goldenem Schimmer, buttrig, sehr gut pigmentiert
Hive: mattes Ocker, buttrig, sehr gut pigmentiert
Drip: mattes, warmes Mittelbraun, buttrig, sehr gut pigmentiert
Hbic: metallisches Bronze, buttrig, sehr gut pigmentiert
Sting: mattes Milchschokoladebraun, buttrig, gut pigmentiert

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Ich habe mit der Naked Honey Palette von Urban Decay sehr viel Freude und finde auch, dass man richtige schöne, glamouröse Looks damit zaubern kann. Die an Honig angelehnten Nuancen harmonieren meiner Meinung nach auch sehr gut mit meiner Augenfarbe und lassen sie grün strahlen.
Als Kritikpunkt würde ich aber dennoch anführt, dass sie etwas zu wenig Tiefe hat. Es sind drei sehr ähnliche matte Shades enthalten, hier hätte man auf den ein oder anderen verzichten und ihn durch ein tiefes Braun ersetzen können. Natürlich ist das Jammern auf hohem Niveau, denn die Palette ist qualitativ hervorragend, aber ich möchte natürlich auch meine ehrliche Meinung mit euch teilen und diese habe ich hiermit kund getan.
Sonst aber habe ich gegen die Naked Honey Palette absolut nichts zu bekritteln, im Gegenteil ich freue mich sehr, dass Urban Decay mit seinen Naked Paletten nun etwas in die "farbige" Richtung geht und immer wieder Themen aufgreift und die in Form einer neuen Naked Palette umsetztet. Ich finde nämlich, dass die Naked Palette schon lange keine klassischen Nude-Paletten mehr sind und das aktuelle Konzept gefällt mir wahnsinnig gut. Ich bin schon sehr gespannt was für Themen uns künftig erwarten und wie sie von der Brand umgesetzt werden.

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